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Spielbericht TG Landshut - TSV Unterhaching    27:23 (11:12)


TG Landshut - TSV Unterhaching    27:23 (11:12)

Wieder einmal kostet vor allem die Offensive die Punkte

Herzlich willkommen im Abstiegskampf, liebe Hachinger Handballer. Einer noch als gut zu benotenden ersten Hälfte folgte ein Spielviertel, in dem sich das Team von Sorger/Newel aller Chancen auf einen wichtigen Sieg beraubte.

In den ersten dreißig Minuten sahen die wenigen Hachinger Fans eine fast durchgehend engagiert arbeitende Defensive, hinter der ein Sebastian Allmendinger zusätzlich noch einiges von dem, was seine Vorderleute an Chancen zulassen mussten, parieren konnte. So gingen sie nach einem ausgeglichenen Beginn (4:4, 12.) langsam, aber sicher in Führung. Ihren Vorsprung konnten sie dabei zwischenzeitlich mehrfach bis auf drei Tore ausbauen (6:9, 23. und 9:12, 29.). Dennoch war die Teamleistung bestenfalls als gut zu bezeichnen, denn im Angriff wussten sie sich nicht so richtig für ihre Defensivleistung zu belohnen: ein Gegenstoßpass, der ein paar Zentimeter zu weit geriet, ein Wurf im Konter über das Landshuter Tor, um nur zwei Beispiele zu nennen. Haching hätte zur Pause auch höher führen können oder müssen, so aber ging es nur mit einem hauchdünnen 12:11 in die Kabine.

Die ersten fünfzehn Minuten nach der Pause verschliefen die Hachinger, leider nicht zum ersten Mal in dieser Saison, komplett. Vorne machten sie aus dem Landshuter Schlussmann nun den Superstar und die Deckung agierte, sicherlich bedingt durch drei in dieser Phase gegen Haching ausgesprochene Zeitstrafen, nicht so erfolgreich wie in Durchgang Eins. Die Verteilung der Zeitstrafen ist das Einzige, was man den ansonsten gut leitenden Schiedsrichtern ankreiden könnte. Gegen Landshut wurde die erste Zeitstrafe in der 46. Minute verhängt, dreißig Sekunden vorher kassierten die Gastgeber ihre dritte Gelbe Karte. Zu diesem Zeitpunkt stand ein schwer aufzuholendes 20:15 für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Doch wie schon gegen Anzing stemmte sich das Team gegen die Niederlage, konnte zwischen dem 23:21 (56.) und 25:23 (59.) auf zwei Tore Differenz verkürzen, aber es sollte am Ende nicht mehr zum Punktgewinn reichen. Die offene Hachinger Manndeckung erlaubte Landshut noch zwei einfache Treffer zum 27:23-Endstand.

Wie in der Vorwoche ist der einzige Lichtblick dieses Spiels, dass man zumindest den direkten Vergleich gegen die Niederbayern gewonnen hat. Der bringt im Moment aber herzlich wenig, da diese nun einen Punkt mehr auf dem Konto haben als die Hachinger. Ein Erfolgserlebnis ist also mehr als nötig, denn bei drei oder vielleicht sogar vier möglichen Abstiegskandidaten ist die Luft nach unten ähnlich dünn wie auf dem Mount Everest. Am Samstag gastieren die Hachinger beim Vorletzten TSV Ottobeuren. Verlieren sie dort auch, hat nicht nur Houston ein Problem.

Für Haching spielten: S. Allmendinger, Kiebler; Wegener (3), Wagner, Behm (2), Elmer (2), Borschel (2/2), Hermann (2), Dauhrer (4), Newel, Heinle (2), Kottmeir (7), Kropp

haching.de

  



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