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Milan Sedivec neuer Trainer in Landshut
29.06.2015
Milan Sedivec neuer Trainer der TG Mipa Landshut

Handball-Bayernligist holt tschechischen Altinternationalen / Noch viele Fragezeichen zur neuen Saison

Genau einen Monat nach dem Ende der »Ära Markus Böhner« meldet Jürgen Frank, Handball-Abteilungsleiter bei der Turngemeinde Landshut, Vollzug: Der Bayernligist verpflichtete den tschechischen Altinternationalen Milan Sedivec als neuen Trainer. Am 19. Juni wird der künftige Chefanweiser seiner neuen Mannschaft vorgestellt. »Spätestens bis dahin müssen auch alle Spieler definitiv erklären, ob sie bei uns weitermachen oder nicht«, so Franks klare Ansage. Mircea Petran hat bereits signalisiert, dass er auch unter neuer sportlicher Leitung Co-Trainer bleiben will. Der Trainingsauftakt beim letztjährigen Bayernligazehnten für die Saison 2015/16 ist für Anfang Juli geplant.

Zum Thema weitere Neuzugänge hält sich der Landshuter Spartenchef (noch) bedeckt: »Gespräche finden statt, aber Ergebnisse werden erst vermeldet, wenn alles wasserdicht ist«, bleibt Frank seiner Linie treu. Milan Sedivec ist auch den Handballfreunden aus der Region ein Begriff. Als Spielertrainer führte er die SSG Metten von der Bezirksoberliga in die Bayernliga. Zuletzt arbeitete der 48-Jährige, der im Vorjahr in Prag die Trainer-A-Lizenz ablegte, beim HSV Hochfranken. Die oberfränkische Spielgemeinschaft der Vereine TS/HR Selb und TV Rehau schaffte unter Sedivec den Wiederaufstieg in die Landesliga Nord und konnte diese in der vergangenen Spielzeit behaupten. Indessen stehen noch viele Fragezeichen hinter der neuen Handballsaison.

Die Zusammensetzung der Bayernliga 2015/16 ist noch nicht endgültig fix. Zwar gewann der TuS Fürstenfeldbruck in der Dritten Liga am vergangenen Wochenende das Relegationsturnier im den Klassenerhalt, gilt damit allerdings bloß als Nachrücker für den Fall, dass der niedersächsische Oberligist MTV Vorsfelde sein Aufstiegsrecht in die dritte Spielklasse nicht wahrnimmt. Dann würden nicht nur die »Brucker« in Liga drei, sondern auch der SV Anzing in der Bayernliga bleiben. Für zusätzliche Verunsicherung in der bayerischen Handballszene sorgt derzeit die »Causa TV Großwallstadt«. Der mainfränkischen Renommierverein erhielt aus wirtschaftlichen Gründen keine Lizenz mehr für die 2. Bundesliga und wurde eine Etage tiefer in der Dritten Liga Ost eingereiht. Doch ob der Ex-Europacupsieger nach der Insolvenz seiner Handball-GmbH und dem dadurch zu erwartenden Auseinanderbrechen seiner Profitruppe in der dritthöchsten Spielklasse überhaupt eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine bringt, ist die große Frage. »Wenn Großwallstadt doch für die Bayernliga meldet, dann bleibt Fürstenfeldbruck Drittligist und Anzing muss in die Landesliga Süd absteigen«, sieht Jürgen Frank »seine« TG Mipa durch den TVG-Crash nicht betroffen. Anders siehts aus, wenn ein weiterer weißblauer Verein aus Liga eins, zwei oder drei zurückzieht oder keine Lizenz bekommt und von der Bayernliga aufgenommen werden muss. »Wir müssen wahrscheinlich abwarten bis zum 1. Juli«, kann sich Hobby-Funktionär Jürgen Frank über den Dilettantismus mancher seiner Profi-Kollegen nur wundern. -fe- ( Landshuter Zeitung Do.4.6.2015)



Quelle: Internet TG Landshut

Weiterführender Link dazu: http://
 

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