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HaSpo-Trainer empfiehlt eigenen Nachfolger
17.04.2012
HaSpo BayreuthHaSpo-Trainer empfiehlt eigenen Nachfolger

Elmar Ehrich löst Bernhard Müller am Saisonende ab

Mit dem Ende der laufenden Saison in der Männer-Bayernliga endet die Ära von Trainer Bernhard Müller. Eine der letzten Amtshandlungen des 62-jährigen ehemaligen Frauen-Nationaltrainers war die Empfehlung eines Nachfolgers: Neuer HaSpo-Coach wird Elmar Ehrich vom VfB Forchheim.

Der 32 Jahre alte angehende Lehrer, der mit den Forchheimern im vierten Jahr seiner Tätigkeit aktuell auf dem dritten Platz der Bezirksoberliga Ostbayern liegt, steht für einen Generationswechsel auf diesem Posten. »Das passt zu unserer Philosophie, junge Leute zu entwickeln«, sagt HaSpo-Vorsitzender Andreas Berghammer.

Elmar Ehrich betrachtet den Wechsel in die Bayernliga (auch wenn der Klassenerhalt der Bayreuther bekanntlich noch nicht endgültig feststeht) als persönlichen Aufstieg und geht entsprechend engagiert an die Aufgabe heran: »Ich freue mich sehr, dass mir diese Chance zu einem Schritt vorwärts eröffnet wird. In Forchheim habe ich mich hin und wieder etwas schwer damit getan, mit einer reinen Freizeitmannschaft zu arbeiten, in der für die Spieler oft andere Dinge wichtiger waren. Für mich selbst war es immer selbstverständlich, auch in der Zeit vor zwei Examensprüfungen dreimal pro Woche in der Halle zu stehen. Daher freue ich mich jetzt auf die Arbeit mit einer ambitionierten, jungen Leistungsmannschaft.« Von der Qualität seiner künftigen Schützlinge machte sich Ehrich am vergangenen Samstag beim 39:29-Sieg gegen Simbach ein Bild: »Das war ein Superspiel, aber man sagte mir, es war wohl auch die beste Saisonleistung.
Die Stärken habe ich also schon gesehen, aber ein schwaches Spiel noch nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass es gegen eine Mannschaft mit einigen Riesen in der 6-0-Abwehr ein paar Probleme mehr geben könnte.«

Dass sich Bernhard Müller als Trainer des Bayernliga-Teams zurückzieht, bedeutet übrigens keineswegs das Ende der Zusammenarbeit zwischen HaSpo und dem namhaften Zirndorfer. »Von ihm kam die Idee, hin und wieder nach Bayreuth zu kommen, um die eine oder andere Trainingseinheit im Nachwuchsbereich zu leiten«, berichtet Andreas Berghammer. »Ich freue mich sehr darüber, dass er diese Art von Verbundenheit zeigt.« HaSpo habe allen Grund, dem Routinier überaus dankbar zu sein: »Gerade die laufende Saison war extrem schwierig nach den vielen Abgängen und den Neuzugängen aus unteren Spielklassen. Zusammen mit dem großen Verletzungspech war das eine Herkulesaufgabe.« Vor Müllers Arbeit habe er auch als Trainerkollege großen Respekt: »Ich habe viele Trainingseinheiten mit ihm gesehen, und das war für mich immer eine Fortbildung.«


Quelle: Nordbayerischer Kurier

Weiterführender Link dazu: http://
 

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