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Trainer Bernhard Müller beendet »ganz tolle Zeit« in Bayeuth
30.04.2012
HaSpo Bayreuth»Wehmut und Freude«

Trainer Bernhard Müller beendet »ganz tolle Zeit«

Mit dem Saisonabschluss in der Männer-Bayernliga ist die Amtszeit von Bernhard Müller als Trainer bei HaSpo Bayreuth zu Ende gegangen. Das damit verbundene Gefühl beschreibt der Zirndorfer als »Wehmut und Freude«.

Die Gründe für die Freude sind schnell aufgelistet:»Da ist natürlich erst einmal die Freude über den Klassenerhalt - dass wir es gepackt haben in einer unwahrscheinlich schwierigen Situation. Und die Freude über die Entwicklung der Mannschaft«, sagt Müller. »Aber ich freue mich auch, dass die Fahrerei jetzt ein Ende hat. In Kombination mit dem Druck im Abstiegskampf hat das viel Kraft gekostet.«

Was ihn wehmütig stimmt nach drei Jahren in einem Job, um den er sich anfangs durchaus nicht gerissen hatte (»Andreas Berghammer war da ziemlich hartnäckig.«), bedarf dagegen einer ausführlicheren Erklärung. »Es war eine ganz tolle Zeit«, schwärmt Müller. »Ich hatte eine Mannschaft mit großer MOral und Charakter. Gerade in dieser sehr schweren Saison gab es viel gegenseitiges Vertrauen, dass wir es gemeinsam schaffen würden.«

Dass der Klassenerhalt nur knapp, mühsam und letztlich mit Schützenhilfe anderer Vereine gelungen ist, lässt er nicht als Gegenargument gelten: »In meinem ersten Jahr hatten wir eine Riesenmannschaft, die auch eine Riesensaison gespielt hat, aber davon sind jetzt eben nur noch sechs Spieler übrig. HaSpo kann in so einer Lage nicht mal eben schnell einen lettischen Nationalspieler holen, wie Roding oder gleich drei neue Leute, wie Sulzbach. Meine Spieler haben das aus eigener Kraft als Mannschaft gelöst - und ich bin noch immer richtig begeistert davon, wie sie das gemacht haben.«

Der ehemalige Frauen-Bundestrainer (Olympia-Vierter 1984) hat seine Ansprüche problemlos den Bayernliga-Verhältnissen angepasst. Erfolg müsse man in jedem Fall an den vorhandenen Möglichkeiten messen: »Gerade diese Saison sehe ich unter den gegebenen Umständen als großen sportlichen Erfolg an.« Längst identifiziere er sich mit dem bodenständigen HaSpo-Konzept: »Das ist nun mal unser Weg - und ich sage bewußt: unser.« Mit dem Vereinsvorsitzenden Andreas Berghammer verbinde ihn inzwischen eine persönliche Freundschaft: »Moral und Charakter werden den jungen Leuten in der Führung vorgelebt. Das habe ich gespürt, als wir auf einem Abspiegsplatz standen.«

Vor allem deswegen ist das Engagement von Bernhard Müller bei HaSpo trotz »der Fahrerei« noch nicht restlos beendet: »Gern habe ich angeboten, künftig beim einen oder anderen Jugendtraining mitzuhelfen.«

aus dem Nordbayerischen Kurier vom 30. April

Quelle: Nordbayerischer Kurier

Weiterführender Link dazu: http://
 

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