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Jubiläum für Winfried Körner
14.02.2014
Jubiläum für Winfried Körner

25 Jahre Handball-Chef in Waldbüttelbrunn

Am Anfang war ein DIN-A4-Aktenordner. Wichtige Adressen waren darin enthalten, Telefonnummern und ein wenig Briefpapier. »Den hat mir mein Vorgänger in die Hand gedrückt und mir gesagt, was ich machen muss«, beschreibt Winfried Körner seine Anfänge als Leiter der DJK-Handballabteilung. Das war am 24. Januar 1989. Heute, ein Vierteljahrhundert später, ist Körner bei den Waldbüttelbrunner Handballern noch immer Sportleiter, wie sich die Position mittlerweile nennt. Den Ordner hat er als Andenken aufgehoben.

Vieles hat sich in 25 Jahren verändert. Die erste Männermannschaft der DJK spielte damals in der Kreisliga A und trainierte einmal pro Woche – in fremden Hallen, denn eine geeignete gab es im Würzburger Vorort nicht. »Strukturell ist es schon ein Wahnsinn, wie die Abteilung und der Verein in der Zeit gewachsen sind. Damals hatten wir fünf oder sechs Mannschaften gemeldet, heute sind es dreimal so viel. So schlecht können wir also nicht gearbeitet haben«, resümiert der 50-jährige nicht ohne Stolz.

Viele Gründe habe es für den Aufstieg der Handballer in seiner Amtszeit gegeben. Knackpunkte seien der Bau der Waldbüttelbrunner Ballsporthalle gewesen sowie die Verpflichtung des Lohrers Manfred Wirth als Trainer der ersten Männermannschaft, die Körner 1997 einfädelte. »Er meinte zuerst: Was soll ich denn bei euch?‘. Keiner konnte da ahnen, dass wir mit ihm die großartigste Zeit haben würden. Der ganze Verein ist in seiner Ära gewachsen.« Wirth blieb neun Jahre in Waldbüttelbrunn, führte die Mannschaft in die Oberliga und machte den Klub bayernweit bekannt.

Wie er sein Ehrenamt neben Beruf, Privatleben und Engagement im Gemeinderat unter einen Hut bekommt, weiß Körner manchmal selbst nicht. »Früher war der Aufwand wesentlich kleiner und ich habe das in die Nacht verschoben. Mittlerweile braucht man im Verein viele, die zusammen langen. Und ich hatte immer Leute an meiner Seite, auf die Verlass war.« Im Umgang mit seinen Mitmenschen sei er sich stets treu geblieben. »Ich bin keiner, der lautstark seine Meinung kundtut. Ich rede gerne und versuche, die Leute zu überzeugen. Und ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann.« Längst ist das Engagement bei der DJK, der er 40 Jahre angehört, für Körner zu einer Art Lebenswerk geworden. Er denke gerne an die schönen Momente zurück, könne sich aber auch seine Fehler eingestehen, sagt er. Wie lange er noch weitermacht, da setzt er sich keine Grenze. »So lange es Spaß macht, bin ich dabei. Es gibt genug zu tun!«

Quelle: Mainpost

Weiterführender Link dazu: http://
 

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