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Rimpar ist gekommen, um zu bleiben
17.09.2014
Die Reserve des Handball-Zweitligisten will sich als Aufsteiger in der Bayernliga etablieren

»Tue das Nötige, um das Mögliche zu erreichen, so wird auch das Unmögliche möglich!« So lautet die Losung von Rimpars Trainer Andreas Thomas vor der Premierensaison seiner Schützlinge in der bayrischen Oberliga. Wem diese Worte nun vertraut vorkommen, der irrt nicht. Bereits vor der letztjährigen Landesligarunde, welche die Bundesliga-Reserve als Aufsteiger mit dem zweiten Rang und damit dem Aufstieg in die Bayernliga abschloss, sprach Thomas davon, das »Unmögliche«, also den direkten Durchmarsch, erreichen zu können. Muss sich die Bayernliga nun also fürchten? »Nein«, sagt Thomas und lächelt, »das muss sie nicht.«

Thomas, in Nebenfunktion auch Torwarttrainer des Zweitligateams, steht stellvertretend für die Erfolgsgeschichte der Reserve und führte die Mannschaft als allein verantwortlicher Trainer in nur vier Jahren von der Bezirks- bis in die Bayernliga. Seit dieser Saison teilt er sich das Coaching mit Janko Skrbic aus der ersten Mannschaft – auf eigenen Wunsch hin. »Wenn man eine Mannschaft so lange trainiert hat, kann man ihr irgendwann nicht mehr viel Neues bieten. Janko kann einiges an taktischem Knowhow vermitteln. Wir verstehen uns als Team, die letzte Entscheidungsinstanz ist aber er«, erklärt Thomas.

Ob Skrbic auch in der Bayernliga auf dem Feldf stehen werde, lässt Thomas derweil offen. Bei derart viel Talent im Jungwölfe-Kader wird das vielleicht nicht einmal nötig sein. Michael Fleder, Markus Leikauf, David Winheim oder Nicolas Gräsl sind nur einige Beispiele aus dem Kader, die bereits Luft in der zweiten oder dritten Liga geschnuppert haben und keine Zeit zur Akklimatisierung in der neuen Spielklasse brauchen werden. Die Neuverpflichtungen verleihen dem Kader zusätzliche Qualität. Mit Linkshänder Matjaz Krze kommt geballte Erfahrung aus der Zweitligamannschaft hinzu. Mit Timo Riesenberger (18) aus der Jugend von Erstligist TuS N-Lübbecke und Lukas Siegler (17), der nach einem halbjährigen Gastspiel aus Bad Neustadt zurückkehrt, hat sich die DJK die Dienste von zwei großen Talenten gesichert. »Technisch und taktisch sind sie unglaublich gut«, lobt Thomas.

Allerdings – und da spricht der ehemalige Erstligatorwart die augenscheinlich größte Schwäche seiner Mannschaft an – müsse man den Jungen mehr Fehler auf dem Spielfeld zubilligen als erfahrenen Teams. Vor allem im Abwehrbereich hätten seine Spieler noch Nachholbedarf. »Aber damit muss man eben leben, wenn man mit jungen Leuten arbeitet.« Die Stärke des Teams ist derweil ihr schnelles und druckvolles Angriffsspiel sowie die gute handballerische Grundausbildung eines jeden Akteurs. Davon kann die gesamte Landesliga Nord noch ein Lied singen.

Auch wenn Waldbüttelbrunns Trainer Karoly Kovacs Rimpar schon zum Dunstkreis der Aufstiegsfavoriten zählen, lehnt Thomas die Blumen dankend ab. »Wir sind als Reserve ins Gesamtkonzept der Rimparer Wölfe eingebunden. Wir wollten ein Team stellen, das zwei Ligen unter der ersten Mannschaft angesiedelt ist. Das haben wir erreicht. Unser Ziel ist nicht die 3. Liga, sondern uns in der Oberliga zu etablieren. Dabei kann gerne ein Platz in der ersten Tabellenhälfte herausspringen.« Minimalziel sei der Klassenerhalt, für den Rimpar beim Heimauftakt gegen Friedberg II am Sonntag die ersten Punkte sichern will. Denn: »Tue das Nötige, um das Mögliche zu erreichen.« Unmögliches kommt später.


Quelle: Mainpost

Weiterführender Link dazu: http://www.mainpost.de/sport/Wuerzburg-Rimpar-ist-gekommen-um-zu-bleiben;art786,8332938http://
 

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